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Mit gesextem Sperma zum schnelleren Zuchterfolg

„Wenn eine Kuh gesund ist, dann kommt die Milch von ganz allein. Gesextes Sperma hilft mir dabei, meine Ziele schneller zu erreichen, was für mich auf lange Sicht gesehen einen guten Gewinn erzielt!“

 

Andrè Reimer ist ein junger Landwirt aus dem Norden Deutschlands und bewirtschaftet seinen Familienbetrieb heute bereits in der fünften Generation. Der Betrieb befindet sich in Rantrum, nahe der Nordsee-Küste.

Seit acht Jahren ist der Landwirt nun in Vollzeit auf dem Betrieb tätig, in dessen Ställen 260 Milchkühe beherbergt werden. Unter ihnen finden sich sowohl reine Holsteiner als auch ProCROSS-Tiere.

Seit einiger Zeit nutzt Andrè Reimer gesextes Sperma, welches bei VikingGenetics als X-Vik bezeichnet wird, um mit seiner ProCROSS-Kreuzungszucht schneller voranzukommen.

„Es geht schneller und ist weitaus stressfreier, wenn man sicher sein kann, von seinen besten Tieren weibliche Nachzucht zu erhalten“, erzählt er uns.

Wirtschaftliche Gründe

Bevor er damit begann X-Vik zu nutzen, war oft nicht klar, ob die Aufzucht von Färsen aus weniger leistungsstarken Tieren rentabel war. „In der heutigen Zeit kann man es sich als Landwirt nicht mehr leisten, jedes Kalb aufzuziehen.

Mit der Sicherheit und Kontrolle über meine Zucht kann ich mein Herdenniveau mit jeder Generation steigern, indem ich nur Färsen von meinen besten Tieren für meine Herdenremontierung nutze"

Kreuzungszucht als Auslöser

Schon seit einige Jahren kreuzt er einige seiner Holstein-Tiere nach dem ProCROSS-Konzept, jedoch besamte er zu der Zeit seine Kühe noch mit konventionellem Sperma.

2019 kaufte er durchgekreuzte ProCROSS-Färsen aus Dänemark und fasste den Beschluss, seine Herde auf 100 % ProCROSS umzustellen „Ich habe nochmals gemerkt, wie begeistert ich von den ProCROSS-Tieren und ihrer Leistung in meiner Herde bin. Daher wollte ich schneller damit vorankommen und so entwickelten wir eine dazu passende Strategie."

Die besten 50 % seiner Tiere besamt der Eigenbestandsbesamer mit gesextem Sperma von Bullen wie VH Crown, VR Heeman, Ilanne und VR Venom, während der Rest seiner Herde mit Fleischbullensperma besamt wird.

Überzeugende Konzeptionsraten

Viele Landwirte scheuen sich noch davor, gesextes Sperma zu nutzen. Die Portionen sind in der Regel durch den Sexing-Aufwand etwas teurer im Einkauf, zudem haben viele von ihnen noch Angst vor einem negativen Einfluss auf die Trächtigkeitsraten.

Auch Andrè Reimer hatte zunächst Zweifel und versteht daher auch die Bedenken seiner Kollegen: „Wir Landwirte haben bei so etwas natürlich etwas Sorge und wissen nicht, ob es genauso gut tragend macht wie konventionelles Sperma.

Aber bereits nach der ersten Besamungsrunde war ich positiv überrascht: Ich konnte kaum einen Unterschied zu konventionellem Sperma feststellen! Alles funktioniert wie erwartet und unsere Konzeptionsraten sind wirklich gut.“

Gesundheit im Fokus

Die aktuelle Produktionsleistung liegt bei 9.700 kg mit 4,3 % Fett und 3,7 % Eiweiß, was im Vergleich zum letzten Jahr eine Steigerung um 500 kg ausmacht.

Auf die Frage nach seinem Geheimnis antwortet der Landwirt folgendes: „Ich achte lediglich auf die Gesundheit meiner Tiere. Wenn eine Kuh gesund ist, dann kommt die Milch von ganz allein. Die X-Vik-Portionen helfen mir dabei, meine Ziele schneller zu erreichen, was für mich auf lange Sicht gesehen einen guten Gewinn erzielt!“

Außerdem steht mit dem nervlichen Faktor ein weiteres Argument auf Seiten von X-Vik. Sorgen um einen langwierigen Weg zum Zuchterfolg, einen Überschuss an Bullenkälbern oder geringe Kälberpreise sind mit der Sicherheit durch gesextes Sperma nun Geschichte, was der kleinen Familie mit dem 14 Monate altem Söhnchen nur zugutekommt.

In die richtige Richtung

Bei seiner Bullenauswahl schaut Andrè Reimer auf Merkmale wie Fruchtbarkeit, Inhaltsstoffe und allgemeine Gesundheit und auch das Bild in seinem Stall spiegelt genau diese Strategie wider: Von einer ursprünglich arbeits- und behandlungsintensiven Holstein-Herde ist nicht mehr viel zu sehen.

Bunte, neugierige und aufgeschlossene Kreuzungskühe weichen einem nicht von der Seite. Die Tiere sind kompakt und machen einen gesunden Eindruck.

Mit dem fortlaufenden Einsatz von gesextem Sperma wird Andrè Reimer sein Herdenniveau in Zukunft noch weiter steigern – und das deutlich schneller und effektiver, als es mit konventionellem Sperma jemals möglich sein wird.

Erfahren Sie mehr über X-Vik