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6 Jan 2021

VikingHolstein erweitert das hornlose Programm

Bei VikingHolstein geht der Trend zu mehr hornlosen Kühen, und wir glauben, dass wir diesen Prozess beschleunigen sollten. Die Vorteile, die sich für Landwirte aus der Hornlos-Genetik ergeben, haben sich in der Praxis erwiesen. Diese Vorteile zeigen sich im Endergebnis, wenn Milchviehhalter nicht mehr in Enthornung investieren müssen.

Andererseits wird die Verwendung der Genetik von hornlosen Bullen auch als gute Tierschutzpraxis angesehen.

Wir glauben, dass bis Ende 2010 mindestens 25 % aller gekauften Bullen heterozygot hornlos sein werden und 20 % dieser Bullen homozygot sein sollten. Unser Ziel ist es, diesen Prozentsatz bis 2021 zu erhöhen.

 

Alles unter Kontrolle

Das VikingHolstein-Programm hat das hornlose Gen innerhalb des Bestands verbreitet, um eine gute Streuung beizubehalten. Wir können sehen, dass es mehr hornlose Top-Bullen gibt. Wir vertrauen darauf, Ausgewogenheit zwischen Vielfalt und genetischem Fortschritt zu erhalten.

Um unseren Selektionsprozess der weiblichen Tiere zu verfeinern, ist unser VikingEmbryo-Programm von Bedeutung. So wissen wir, welche Blutlinie zur nächsten Generation von Kühen beitragen soll.

Mehr rote Holstein-Bullen

 Eine weitere Entscheidung, die wir getroffen haben, ist die Einbeziehung zusätzlicher roter Holstein-Bullen. Bisher war dies ein kleiner Teil des VikingHolstein-Auswahlprogramms, für das wir heute 3-4 Bullen im Jahr kaufen. Ziel ist es, die Auswahl aufgrund einer erhöhten Nachfrage nach X-Vik gesextem Sperma zu verdoppeln.

 

Fokus auf Strichgröße

„Wir müssen aufpassen, dass die Striche nicht kleiner werden”. Diese Aussage bekommen wir hin und wieder von Milchviehhaltern zu hören. Es ist ein sehr relevanter Kommentar, den wir ernst nehmen. Die Strichgröße steht bei uns im Fokus.

Ein kurzer Blick auf die weltweite Verkaufsliste der VikingHolstein-Bullen zeigt, dass sowohl die Strichdicke als auch die Strichlänge leicht über dem Durchschnitt liegen, jedoch mit einer großen Abweichung.

Es lohnt sich, einige der guten töchtergeprüften Bullen (VH Cosmo, VH Manfolk, VH Sparky) als Bullen hervorzuheben, die größere Striche vererben, aber auch genomische Bullen wie VH Mario P, VH Mester und VH Crown.

 

Was bedeutet der Index tatsächlich?

Sowohl die Dicken- als auch die Längenmessungen betragen im Durchschnitt 5,3 auf der Skala von eins bis neun für alle klassifizierten Kühe in der ersten bis zur dritten Laktation.

Diese Zahlen können uns Informationen in Zentimetern geben, was bedeutet, dass die Striche im Durchschnitt 5,3 cm lang sind. Ein Bulle mit einem Index von 90 in der Strichlänge trägt mit 3,4 mm kürzeren Strichen bei, und ein Bulle mit einem Index von 110 in der Strichlänge trägt mit 3,4 mm längeren Strichen bei.

 

Text von Claus Langdahl
Leitender Holstein-Zuchtmanager