Futter ist einer der größten Kostenfaktoren in der Milchproduktion und macht bis zu 88 % der variablen Kosten aus. Nicht alle Kühe verwerten Futter gleich effizient. Einige wandeln Futter effektiv in Milch um, während andere zu viel Futter für den Erhaltungsbedarf verbrauchen und in der Produktion weniger effizient sind.
Durch den Einsatz von Genetik mit hoher Futterverwertung können Sie die Rentabilität Ihrer Herde steigern und gleichzeitig Emissionen reduzieren. Der Futterverwertungsindex hilft Ihnen dabei, Bullen zu identifizieren, die eine bessere Futterverwertung an ihre Töchter weitergeben. Da der genetische Fortschritt kumulativ und dauerhaft ist, wird Ihre Herde von Generation zu Generation effizienter.
VikingGenetics ist das einzige Unternehmen weltweit, das hochzuverlässige Daten zur Futterverwertung für Holstein-, Jersey- und Red Dairy-Rinder anbietet.
Der Saved Feed-Index spielt eine größere Rolle
Der Saved Feed-Index hat im Nordic Total Merit (NTM) deutlich an Bedeutung gewonnen. Mit dem letzten Update nach dem Proofrun im Mai 2026 hat sich die Gewichtung des Saved Feed-Indexes im Gesamtleistungsindex erheblich erhöht, was die wachsende wirtschaftliche und ökologische Bedeutung der Futterverwertung in der modernen Milchproduktion widerspiegelt.
Die Gewichtung des Saved Feed-Indexes im NTM hat sich erheblich erhöht: für Holstein von 0,18 auf 0,35, für RDC von 0,13 auf 0,35 und für Jersey von 0,18 auf 0,38 – was für Holstein und Jersey etwa einer Verdopplung und für RDC mehr als einer Verdreifachung entspricht.
Diese Änderung bedeutet, dass sich Unterschiede beim Saved Feed-Index nun deutlicher auf den Gesamtleistungsindex eines Bullen auswirken. In der Praxis tragen Bullen mit hohen Werten beim Saved Feed-Index stärker zum gesamten genetischen Fortschritt bei als zuvor, wodurch die Futterverwertung zu einem entscheidenden Faktor bei Zuchtentscheidungen wird.