Skip to main content
Quick links

4 Nov 2022

Wie können wir dazu beitragen, die Herausforderung des Klimawandels zu lösen?

Mit 3D-Kameras der neuen Generation ausgestattete Ställe, in denen Kühe überwacht werden, helfen Milch- und Rindfleischerzeugern, Futterkosten einzusparen, die Klimaauswirkungen zu reduzieren und das Tierwohl zu verbessern.

Die Konsumenten drängen die Landwirte immer stärker dazu, Nahrungsmittel effizienter und mit geringerem Treibhausgasausstoß zu produzieren, und gleichzeitig zu gewährleisten, dass das Wohl der Tiere an oberster Stelle steht.

Landwirte, Einzelhändler und Lebensmittelverarbeiter wissen, dass sie ihre Geschäftstätigkeiten verbessern müssen, doch besteht das Hauptproblem in der Sicherung von Einkommen bei gleichzeitiger Fortführung dieser Effizienzsteigerung. Die zentralen Fragen konzentrieren sich auf das Ziel, die Landwirtschaft futtereffizienter und klimafreundlicher zu machen.

Der Danish Agriculture & Food Council hat die Global Climate Task Force ins Leben gerufen und VikingGenetics ist stolz darauf, Teil dieser Bemühungen zur Verringerung des weltweiten CO2-Fußabdrucks zu sein.

Der wichtigste Aspekt der zukünftigen Arbeit der Global Climate Task Force wird darin bestehen, herauszufinden, wie der dänische Lebensmittelsektor seinen Teil zur Lösung der weltweiten Klimakrise beitragen kann.

CFIT Saved Feed Index DAFC Climate Challenge

Der Film „Climate Challenge“ des Danish Agriculture & Food Council hebt smartere Genetik als einen der Schlüsselbereiche hervor, mit dessen Hilfe die Klimabilanz der Rinderzucht verringert werden soll.

David Stenkaer Ravnkilde, CSMO bei VikingGenetics, erklärt: „Ich bin absolut davon überzeugt, dass wir in Zukunft eine Rolle spielen werden. Wir gehen davon aus, dass sich die Futteraufnahme in den nächsten zehn Jahren um 10 % reduzieren lässt, ohne die Milchmenge zu verringern.“

Neue Technologie erhöht die Futtereffizienz und reduziert den CO2-Fußabdruck

Etwa 60–70 % der variablen Kosten von Milch- bzw. Rindfleischbetrieben entfallen auf die Fütterung der Tiere. Im Durchschnitt entfallen 6 % des Energieverbrauchs einer Kuh auf die Produktion von Methan anstelle von Milch. Dies variiert jedoch zwischen 2 und 12 % je nachdem, wie effizient die Kuh Futter in Milch umwandelt.

Um die Futtereffizienz zu verbessern und den weltweiten Schadstoffausstoß bei der Produktion von Milch und Fleisch zu verringern, hat VikingGenetics die CFIT-Technologie und den Saved Feed Index für den Milch- und Rindfleischsektor entwickelt. Das in Skandinavien ansässige Unternehmen für Rindergenetik hat über zehn Jahre mit umfangreichen Datenerhebungen und F&E in diesem Bereich zugebracht.

Der Saved Feed Index basiert auf Daten der CFIT-Technologie, einem System, bei dem 3D-Kameras die Futteraufnahme in Ställen überwachen und messen. Dies geschieht während der gesamten Laktation von Kühen gewerblicher Herden, ohne den Tagesablauf und das natürliche Verhalten der Tiere zu stören.

 

Quantifizierung der Futtermenge

Die 3D-Kamera und die künstliche Intelligenz identifizieren die Kühe im Stall, schätzen ihr Gewicht und quantifizieren, wie viel sie fressen. Jede Kuh wird anhand von Aufnahmen identifiziert, die von ihrem Rücken gemacht werden. Die Kameras erfassen die unterschiedlichen Farbmuster und Körperformen der Kühe.

Um die Futtermenge zu quantifizieren, die jede Kuh pro Tag zu sich nimmt, machen die Kameras Aufnahmen vom Fütterungsbereich. Eine Aufnahme entsteht, bevor die Kuh zum Futtertisch geht, und eine andere, nachdem sie diesen verlässt. Indem die CFIT-Technologie beide Aufnahmen miteinander vergleicht, sind Landwirte dazu in der Lage, das von jedem Tier aufgenommene Futter zu quantifizieren, und zwar rund um die Uhr, das ganze Jahr über.

CFIT Saved Feed Index DAFC Climate Challenge

Die Futtereffizienz jeder einzelnen Kuh

Der Saved Feed Index teilt Ihnen die Effizienz jeder einzelnen Kuh bei der Umwandlung von Futter in Milch mit. Daten skandinavischer Betriebe belegen Einsparungspotentiale in Höhe von über 200 € pro Kuh und Jahr im direkten Vergleich der effizientesten gegenüber den am wenigsten effizienten Kühen. Zwei Kühe mit derselben Milchleistung können bei der aufgenommenen Futtermenge einen Unterschied von über 1,2 Tonnen DMI aufweisen. Das hat enorme Auswirkungen auf die Bilanz von Landwirten.

Mithilfe des Saved Feed Index können Landwirte herausfinden, welche Bullen die leistungsstärksten und klimaschonendsten Kühe hervorbringen. Ausgehend von einer Kuh und einem Bullen mit einem Saved Feed Index von 110, benötigen ihre Nachkommen in einer einzigen Laktation um 70–100 kg Trockenmasse weniger. Das wirkt sich nicht nur auf die Bilanz von Landwirten aus, sondern auch auf die CO2-Bilanz und das Wohl der Tiere des Betriebs, da korrekt gefütterte Kühe länger leben, sich besser entwickeln und mehr Milch geben.

CFIT Saved Feed Index DAFC Climate Challenge

Optimieren Sie die Futtereffizienz

Ist es möglich, effizientere und klimaschonendere Kühe zu züchten und die Betriebserträge zu steigern? Die Antwort lautet JA.

Mit dem Saved Feed Index finden Sie heraus, welche Bullen Ihnen die leistungsstärksten Kühe liefern. Futtereffizientere und klimaschonendere Kühe.

Verringerung der Methanemissionen um 33 % pro Liter

Laut einem Arla-Bericht machen die Verdauung und das Futter von Kühen über 80 % der betrieblichen Emissionen aus. Durch die Verbesserung der Futtereffizienz der Kühe lässt sich der weltweite CO2-Ausstoß bei der Erzeugung von Milch und Rindfleisch branchenweit reduzieren.

Mit der Nutzung der besten Bullen im Saved Feed Index von VikingGenetics können Landwirte die Trockenmasseaufnahme einer tausendköpfigen Herde um 230.000 Kilogramm reduzieren.

David sagt: „Ersetzt eine VikingGenetics-Kuh eine durchschnittliche europäische Kuh, werden dadurch 0,1 kg CO2 pro kg Milch eingespart. Außerhalb Europas sind die Einsparungen vermutlich sogar noch größer und betragen voraussichtlich 0,33 kg CO2 pro kg Milch. Bilanziert man die aktuelle Verbreitung unserer Genetik weltweit, ergibt sich ein geschätztes Einsparungspotenzial von ca. 0,74 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr.

„Für uns ist es daher äußerst sinnvoll, ein Teil der Lösung zu sein und mit unserem Know-how diese entscheidenden Bemühungen zu unterstützen. Beispielsweise kann ein Milchviehhalter in Indien, der unsere Genetik einsetzt, den Methanausstoß um bis zu 33 % pro Liter Milch verringern“, fügt er hinzu.

Als eines der führenden Unternehmen der Branche strebt VikingGenetics nicht zuletzt mit umfangreichen Investitionen eine Reduzierung des CO2-Fußabdrucks in der Rinderzucht an. Die CFIT-Technologie und der Saved Feed Index liefern verlässliche Daten, die Betriebe benötigen, um futtereffiziente Kühe zu züchten, einen rentablen Milchviehbetrieb zu führen und eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Erfahren Sie mehr über den Saved Feed Index
CFIT Saved Feed Index DAFC Climate Challenge

Melden Sie sich für unseren Newsletter für innovative Zucht an